Dr.-Ing. Andreas Gericke

22. Januar 2020

© Fraunhofer IGP Rostock
Dr.-Ing. Andreas Gericke

Abschluss: Doktor-Ingenieur summa cum laude

Wie lange bist Du schon am Fraunhofer IGP?

Ich bin seit acht Jahren dabei.

Wie lautet(e) das Thema Deiner Doktorarbeit?

Einfluss der Schweißparameter und Polaritätsmodulationen auf den Werkstoffübergang sowie Zu- und Abbrandverhalten von Legierungselementen beim Unterpulverschweißen

Warum gerade dieses Thema?

In dem Thema wurde eine neue Methodik entwickelt, welche erstmalig eine klare Observation des UP-Prozesses ermöglicht. Es ist faszinierend dadurch Dinge zu sehen, die vorher noch nie beobachtet wurden, obwohl das Verfahren seit 100 Jahren weltweit eingesetzt wird. Für mich war es absolut erstaunlich, auf welchen komplexen chemischen und physikalischen Abläufe das UP-Schweißen im Detail beruht. Aufgrund meines Interesses für derartige Dinge, konnte ich mich für das Themengebiet sehr leicht motivieren und trotz der oftmals langen Nächte auch mit Freude bearbeiten.

Gab es einen Moment an dem Du Dir ein anderes Thema gewünscht hättest?

Nein, nicht ernsthaft.

Was machst Du mit der ganzen gewonnenen Zeit – so ohne Doktorarbeit?

Das habe ich mich auch schon gefragt. Sicher endlich mehr Zeit für Familie, Freunde und Sport verwenden.

Möchtest Du irgendwem Danke sagen?

Natürlich möchte ich meinen beiden Betreuern Prof. Dr.-Ing. habil. Henkel und Prof. Dr. rer. nat. Uhrlandt für die Übernahme der Gutachten und die Betreuung danken. Gregor Gött vom INP in Greifswald, mit dem ich sehr viel zu dem Thema zusammenarbeiten und lernen durfte, möchte ich auch ganz besonderen Dank aussprechen sowie meinen lieben Kollegen, die mir in vielen fachlichen Diskussionen weitergeholfen haben. Am meisten möchte ich meiner Familie, die mich immer motiviert hat und ganz besonders meiner Freundin Silvi danken, die mir über zwei Jahre den Rücken freigehalten, mich bei allem unterstützt und auch bereitwillig auf viel gemeinsame Zeit verzichtet hat.